Schnellkopieren mit Orthogonalwerkzeugen

Die Sache mit den ORTHOGONALWERKZEUGEN – eine Einführung

Architekten erstellen meist Bauwerke, deren Wände waagrecht  oder senkrecht im Bauplan angeordnet sind.

Das Gleiche gilt für Flucht- und Rettungspläne und Feuerwehrpläne. Wenn ein Objekt nun zu verschieben ist, dann meist um einen bestimmten Abstand in den 4 Grundrichtungen +x (0°), +y (90°), -x(180°) und -y(270°).

Mit dem Standard-Kopierbefehl müssen Sie aber dann immer einen lästigen Code, z. Bsp. „@1.135, 0“ eingeben. Das bedeutet, dass Sie ihre Augen auf die Tastatur richten müssen und in dieser verschiedene Buchstabentasten niederdrücken müssen . . . das kostet wertvolle Zeit und erzeugt unnötige Fehler. Also müssten Sie auch noch den Eingabecode im Textfenster vor Betätigung der Return-Taste kontrollieren . . . ob Ihre Eingabe denn nun auch wirklich stimmt!

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Nun, es geht einfacher, wenn man programmieren kann ODER
wenigstens die Makrosprache der CAD-Grundbefehle kennt!
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Oder Sie besorgen sich von uns etwa diesen Werkzeugkasten . . . „MOVE_2“

 

Dieser wiest ein Einstellwerkzeug auf. Es ist hier das rote Symbolbild:

Wird dieses Werkzeug betätigt, dann wird eine Prozedur aufgerufen, welche in der VBA-Oberfläche programmiert wurde.

Diese Prozedur hat die Aufgabe, einen bestimmten vom User beliebig wählbaren ABSTAND gleichermaßen auf alle 4 Arbietswerkzeuge zu übertragen.

Die Prozedur liefert eine Inputbox (Eingabefenster) mit einem Eingabe-Textfeld, in welchem man einen Abstand eingeben kann.

z. Bsp. 0.135 oder 0,135  . . . denn es sind beide Dezimal-Trennzeichen zugelassen.

 


 

Nun erklären wir Ihnen die4 Stück Arbeitswerkzeuge mit den hervorgehobenen Richtungspfeilen:

Dieses Symbolbild deutet darauf hin, dass die Verschiebung nach rechts entlang dem roten dicken hervorgehobenen Pfeil erfolgt.

Analog gibt es 3 weitere Arbeitswerkzeuge, welche eine Verschiebung nach oben, nach links und nach unten bewirken.

Jedenfalls bekommt dieses Arbeitswerkzeug vom oben erwähnten Einstellwerkzeug den gewünschten Abstand „verpasst“ und speichert diesen bis zum Überschreiben des Abstandes.

 

Der „Kasten“ endet mit einem Anzeigewerkzeug, welches verschiedene Codes zurückgibt . . . 

 

Das letzte Werkzeug im „Kasten“ hat ein schwarzflächiges Symbolbild mit veränderbarem weißem Text . . .

Je nach Einstellung des „Kastens“ kann dieser Text sein:

LE für Letztes Objekt,
VO für vorheriges Objekt,
EI für einzelnes Objekt,
FE für Fensterauswahl (aktueller Zustand im Beispiel),
KR für Kreuzenauswahl. 

 

Je nach gewählter Auswahlmethode sieht der Werkzeugkasten dann unterschiedlich aus . . .  . . . bei Fensterauswahl und so . . .
 . . . bei der Wahl eines Einzelobjekts.

Wenn wir etwas verschieben müssen, nehmen wir meist diesen „Kasten“, von dem wir mehrere haben, so dass wir einen „Kasten“ für den Abstand A nutzen und einen anderen für einen Abstand B. Im Endeffekt verschiebt man etwa 6 mal scheller im Vergleich zur konventionellen Methode! 

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